Das Gespräch aus der Ferne 
Vierteljahreshefte zu wesentlichen Fragen unserer Zeit 
"Das Gespräch aus der Ferne": Was wir wollen, wer wir sind
Fragen des Lebens und Überlebens:
Wie kann man sein Leben sinnvoll gestalten, auch wenn die Gesellschaft aus den Fugen, die Welt in den Mahlstrom der Globalisierung gerät? Droht den Deutschen ohne eine geregelte Zuwanderung von Ausländern der ökonomische Untergang? Mißlingt die politische Einigung Europas? Welche Rolle wird die aufstrebende Weltmacht China in der internationalen Politik spielen? Gibt es noch eine Chance für globalen Umweltschutz? Auf welche Werte und auf welche Fähigkeiten soll die Erziehung unserer Jugend ausgerichtet sein? Kehren die Religionen zurück: als fundamentalistische Gefahr oder als Friedensstifter? Was braucht der Mensch wirklich und was könnte er an zivilisatorischem Schnickschnack ganz gut entbehren? Hat die Lebenserfahrung der Alten noch einen Wert für die Gesellschaft? - "Human" sterben: gibt es das und wie ließe es sich organisieren? - Niemand wird bestreiten, dass dies wichtige, ja überlebenswichtige Fragen unserer Zeit sind. Aber wer gibt die wegweisenden Antworten? Die Wissenschaftler, die Priester, charismatische Gurus, fundamentalistische (Ver )"Führer"?
Leitlinien unserer Arbeit:
1. Die Zeit der allgemein gültigen Antworten, allein richtigen Lösungen und universalen Ideologien ist vorbei; Kommunismus, Nationalsozialismus, Kapitalismus, Industrialismus und Neo Liberalismus haben ihre Glaubwürdigkeit hinreichend verspielt.

2. Es kommt heute vorrangig darauf an, aus der schier unüberschaubaren Fülle der Probleme unserer Zeit die wesentlichen Lebensfragen herauszufiltern und möglichst trennscharf zu stellen.

3. Da niemand mehr den Anspruch erheben kann, den Stein der Weisen zu besitzen, lassen sich nur noch Annäherungen an "Wahrheiten", Zwischenlösungen für Probleme, Vorschläge für räumlich und zeitlich begrenzte Programme erarbeiten. Sie müssen fehlerfreundlich und global verträglich sein.

4. Unsere Befunde dürfen nicht mehr von oben herab verkündet und durchgesetzt, sondern müssen so basisnah wie möglich - in kollektiver Anstrengung erarbeitet werden unter partnerschaftlicher Beteiligung von Experten und Laien, Begünstigten und Betroffenen, Regierenden und Regierten. Das Modell dazu ist während der friedlichen Revolution in der Endzeit der DDR entstanden und wird immer häufiger auch in verfahrenen aktuellen Situationen angewendet: der "Runde Tisch".
Erscheinungsweise:
Von diesen Grundsätzen geleitet bietet das "Gespräch aus der Ferne" viermal im Jahr ( März, Juni, September und Dezember) Schwerpunktthemen (im Sinne der eingangs angeführten Fragen) an. Ein großzügig angelegtes "Leserforum" gibt den Abonnenten Gelegenheit zu Kritik und Mitgestaltung.
Geschichte und Gegenwart:
"Das Gespräch aus der Ferne" ist eine der ältesten deutschen Zeitschriften aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Oktober 1946 zum ersten Mal als "Rundbrief" erschienen, spiegelte es die Erfahrungen und Einsichten der damals jüngeren Generation wider, die den Krieg überlebt hatte und nun die Ärmel aufkrempelte, um das zerstörte und verstörte Deutschland auf einer neuen - humanen und demokratischen - Grundlage wieder aufzurichten. Seine Gründer, Mitarbeiter, Autoren haben in enger Zusammenarbeit mit der "Stätte der Begegnung e.V." (einem Selbsthilfewerk für Politische Bildung in Vlotho/Weser) maßgebliche "Gründungsväter" und "-mütter" der Bonner Republik kritisch solidarisch begleitet.

Heute wird das "Nonprofit" Unternehmen von einem gemeinnützigen Verein, "Freunde des Gesprächs e.V." mit Sitz in Ahrensburg bei Hamburg, getragen und auf die Einhaltung seiner Grundsätze überprüft.

Die Vierteljahresschrift finanziert sich aus ihrem Vertrieb und aus (steuerlich absetzbaren) Spenden von Lesern und Sponsoren.

Derzeitige Herausgeber sind: Dr. Günter Geschke, Journalist und ehemaliger Chefredakteur der Wochenzeitung "Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt" und Ulrike Rietz, Mediatorin und Managementberaterin.